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Im herbstlichen feisterer-Wald in Ramsau am Dachstein herrscht Hochbetrieb: Kinder toben ausgelassen durch das raschelnde Laub, Wanderer erfreuen sich an der bunten Farbenpracht, Genussliebhaber durchforsten den weichen Waldboden nach Pilzen und Beeren und Alltagsgestresste finden hier Ruhe und Entspannung.

Doch während wir die Magie und Schönheit des herbstlichen Waldes genießen, geht es bei den Wildtieren vor allem um eines: FRESSEN!

Die letzten Wochen für den Winterschlaf sind für Igel, Eichkätzchen, Murmeltier und Co entscheidend. Es gilt, ordentlich Speck anzufuttern und Vorräte zu sammeln. Nüsse, Beeren, Körner, Samen, Rinden und die letzten frischen Blätter der immer gelber werdenden Laubbäume – alles kommt ins Depot.

Aber nicht nur kleine Nager und Säuger wuseln eifrig durch herbstliche Wiesen und Wälder – auch das Wild kommt vom Berg immer weiter ins Tal. Auf der Suche nach den attraktivsten Nahrungs- und Ruheplätzen wagen sich Rotwild, Rehe, Gämse und auch Steinböcke von den Höhen des Dachstein-Massivs immer öfter herab aufs Ramsauer Hochplateau.

Zudem durchziehen zunehmend komische Geräusche den feisterer-Wald: das faszinierende und zugleich unheimliche Röhren der Hirsche, das die Brunftzeit des Rotwilds einläutet. Mitunter ist sogar am Waldrand „wildes“ Liebesleben im Gange, das wünscht, nicht gestört zu werden.

Daher möchten wir Sie bitten: Zollen Sie der Natur und den Wildtieren Respekt und Achtung – besonders im Herbst.

Der herbstliche Wald ist nicht nur ein Zufluchtsort für erholungsuchende Menschen, sondern vor allem ein überlebenswichtiges Refugium für wilde Tiere. Augen auf, Ohren auf und staunen!

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