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Die Erkenntnis ist keineswegs neu: Bewegung stärkt das Herz-Kreislaufsystem, trainiert die Muskulatur und das Skelett, reduziert das Körpergewicht, senkt den Blutdruck und somit auch das Risiko für sämtliche Krankheiten von Osteoporose über Diabetes bis hin zu Depressionen und Burnout.

Bei körperlicher Betätigung in den Bergen werden diese gesundheitlichen Effekte noch zusätzlich verstärkt. Zum Beispiel ist die Luftverschmutzung ist in den Bergen gering, dadurch wird das Atmungssystem entlastet.

Die geringe Pollen- und Milbenbelastung in der Höhe macht die Berge zu einem wahren Zufluchtsort für Allergiker. Außerdem werden durch die Höhenlage vermehrt rote Blutkörperchen gebildet, wodurch das Herz-Kreislaufsystem gestärkt wird.

Hinzu kommt auch die Natur als enorm positiver Wirkungsfaktor. Bewegung in der Natur reduziert das Stresslevel merklich, zusätzlich wird die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit gestärkt…

Soweit zu den wissenschaftlichen Fakten. Schön und gut, doch all diese Dinge erklären noch nicht, warum die Berge glücklich machen. Dieser Frage widmet sich nun der zweite Teil dieses Beitrags.

Gleich vorweg: Einfach nur in den Bergen zu sein, macht noch nicht glücklich. Denn nur, wer die Berge genießen kann, wird hier sein Glück finden. Daher folgt nun eine kleine Anleitung, die helfen soll, in den Bergen sein Glück zu finden.

Der Weg ist das Ziel:

Wenn du wanderst, tu es des Wanderns wegen. Wenn du Ski fährst, tu es des Skifahrens wegen. Die Zeit, die du in den Bergen verbringst, soll frei von Zwängen sein.

Du kannst dir Ziele setzen, du musst sie aber nicht erreichen. Manchmal kannst du sie auch gar nicht erreichen. Schließlich bist du den äußeren Einflüssen – der Natur, dem Wetter, den Bergen – ausgeliefert. Du wirst ein Teil der Natur und musst dich ihren Bedingungen unterordnen.

Schalte alle Gedanken ab.

Konzentriere dich voll und ganz auf die Natur und deinen Körper. Hör in dich, genieße jeden Atemzug – auch wenn er noch so schwer fällt. Lebe im Hier und Jetzt. Die Berge erfordern deine gesamte Aufmerksamkeit. Nimm deine Umgebung bewusst wahr – jede Blume, jede Windböe, jedes Vögelchen. Lausche der Ruhe der Berge, lass sie auf dich wirken.

Negative Gedanken verfliegen. Wähle keine Wege, die dir Unbehagen bereiten – denn mit Angst und Sorge lassen sich die Berge nicht genießen.

Wie man die Berge zum Ort der Entspannung und zur Quelle seiner Kraft macht, muss jeder für sich selbst herausfinden. Man muss es nur versuchen – zum Beispiel beim nächsten Urlaub in der Ramsau am Fuße des Dachsteins.

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