Wir leben BIO - zu 100 %

Die Urlaubszeit naht und was könnte besser sein, als für einige Zeit den Fast Food Fraß gegen gesundes Essen in einem BIO-Hotel zu tauschen?

Natürlich – es kostet mehr und es wirkt etwas abgehoben. Doch wäre es nicht interessant zu wissen, wie es sich anfühlt, wenn man sich nach der dritten Leberkäsesemmel nicht fragt, was da eigentlich drinnen ist?

Keine Wachstumshormone, kein Antibiotikum, kein schlechtes Gewissen. BIO mag zwar teurer sein, aber das unbeschwerte Gefühl, etwas zur Umwelt beizutragen ist unbezahlbar.

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Ja, das scheint schwülstig, ist aber deswegen nicht weniger wahr. Dabei kommt es noch dicker: In BIO-Hotels gibt es keine gewöhnlichen Kopfpolster, sondern Hirse- oder Zirbenkissen. Die Bettdecken sind aus Federn von glücklichen Gänsen. Ob das durch den Placebo-Effekt bedingt ist oder nicht, spielt keine Rolle – in solchen Betten erhält Schlafen eine neue Bedeutung.

Auch beim Aufstehen eröffnet sich eine neue Welt, wenn das erste Getränk ein Smoothie aus nachhaltigen und regionalen Produkten ist. Das Wissen, dass man einmal ein Erlebnis hat, das nicht die Umwelt schädigt verschönert den Aufenthalt weit mehr, als man glauben möchte.

Während andere Urlauber in normalen Hotels die Eier von Geflügel aus Käfighaltung am Frühstücksbuffet herunterschlingen, kann ein BIO-Hotelgast der Henne beim Eierlegen zusehen und dieses später genießen.

Ein Aufenthalt in einem BIO-Hotel kostet zwar mehr, aber das ist für einen guten Zweck – die regionalen Bauern sind glücklich, deren Tiere sind glücklich, doch auch dadurch kann man sich freuen. Und dieses Gefühl der Freude, etwas zur Regionalität beigetragen zu haben hält länger als ein Fast Food Burger den Hunger löscht.

Welche Erfahrungen habt ihr mit BIO-Hotels gemacht? Gibt es noch andere Gründe?

Lasst uns das doch in den Kommentaren wissen.

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