Wir leben BIO - zu 100 %

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten und wir sind mitten drinnen in der stressigsten Zeit des Jahres. Willkommen im Wahnsinn aus Konsum, Kitsch und Hektik. Eine Weihnachtsfeier jagt die nächste. Kekse gehören gebacken. Weihnachtsdeko für Haus und Garten muss her. Nikolausbesuche, Krampuskränzchen, Perchtenläufe … zum Durchschnaufen bleibt im Advent kaum Zeit.

Und das soll die besinnlichste Zeit des Jahres sein?

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Natürlich könnte man sich all dem Trubel entziehen. Doch seien wir uns ehrlich: auf Weihnachtsdeko kann man vielleicht noch verzichten, aber Kekse, Glühweinstand, Weihnachtsfeiern & Co gehören zum gesellschaftlichen Leben einfach dazu. Akzeptiert. Aber in einem Punkt kann sich jeder von mit voller Macht widersetzen: bei den Weihnachtsgeschenken.

 

Alle Jahre wieder: panisch durchforsten wir gemeinsam mit tausenden Anderen die Geschäfte und Onlineshops des Landes nach dem perfekten Geschenk für Kinder, Enkel, Nichten, Neffen, Eltern, Freunden, Arbeitskollegen und hoffentlich haben wir niemanden vergessen. Unzählige Stunden verbringen wir mit Kopfzerbrechen und dem Besorgen von Geschenken – unendlich wertvolle Zeit! Daher unser Vorschlag: die Zeit für Geschenkesuche stattdessen mit unseren Liebsten verbringen!


Was gibt es Schöneres als einen vorweihnachtlichen Samstag gemeinsam mit der Familie bei einer spaßigen Rodelpartie zu verbringen. Gemeinsam mit Freunden Kekse zu backen, im Wohnzimmer selbstgemachten Punsch zu trinken oder Weihnachtsdeko zu basteln?

 

Viel zu oft verschenken wir sündhaft teure „Wertgegenstände“ anstatt wahren Werten. Was fängt ein Kind mit nagelneuer Skiausrüstung an, wenn niemand Zeit findet, mit ihm Skifahren zu gehen? Mit dem tollsten Buch, wenn ihm niemand vorliest? Was macht Oma mit einem hochmodernen Smartphone oder Tablet, wenn niemand ihr zeigt, wie es funktioniert? Was nützt deiner Freundin die Limited Edition einer DVD, wenn sie den Film dann alleine ansehen muss?

 

Auch ein herrliches Beispiel:  die unzähligen Gutscheine, die Jahr für Jahr unangetastet in irgendeiner Schublade landen. Warum nicht gemeinsam ein Konzert besuchen anstatt Wertkarten für Spotify, iStore & Co zu verschenken?

Warum nicht Freunde, Arbeitskollegen oder Verwandte zum gemeinsamen Kochen einladen statt sie mit unpersönlichen Restaurant-Gutscheinen zu beglücken? Ein gemeinsamer Tag, an dem man sich gegenseitig zu Kaffee, Kuchen, Museumseintritt, Kino, Skiticket, Wellness, Leihgebühr für die Rodel, Pferdeschlittenfahrten u.s.w. … einlädt!

Die Eltern bekommen den 25. Dezember, die Geschwister den 26., der 30. Dezember ist heuer ein Samstag und steht den Freunden zu und der 6. Jänner wird zum Mädls-Tag ernannt. Wie ihr den Tag verbringt, entscheidet ihr gemeinsam – Hauptsache ihr seid zusammen!

 

So zumindest gestalten wir, Familie Simonlehner, unsere Weihnachtsgeschenke. Viel Zeit, die man gemeinsam genießt. In diesem Sinne wünschen wir euch entspanntes und wirklich frohes Fest!

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